@irsign's blog


ESC - Zielgerade

Jetzt war gestern schon das erste Halbfinale und ich habe immer noch nicht - wie versprochen - Finnland und Italien vorgestellt, zwei der Lieder, die ich in die Kategorie 'ganz passabel' einordnen würde. Deshalb hier noch ganz schnell und ganz kurz ein paar letzte Videos zum ESC.

Italien tritt mir einer Rocknummer an, die zwar gefällig ist (und auf italienisch gesungen wird), mit der sie aber glaube ich keine großen Titelchancen haben.

Italia - La mia citta

Finnland hingegen macht es so wie viele finnische Bands. Pop-Rock-Songs a la 1Live, bzw. Sunrise Avenue/TheRasmus/wiesienichtalleheißen. Tut nicht weh, geht ins Ohr. Sollte für eine Platzierung unter den Top 15 locker reichen.

Suomi - Something better

 

Ganz kurz noch zum Gastgeberland und zu Deutschland.

Dänemark hat mit der ganz netten, aber etwas langweiligen Bruno Mars Kopie ganz gute Chancen in den Top 5 zu landen (das traue ich aber vielen zu, z.B. Norwegen, Schweden, Malta, Ungarn,...). Den deutschen Beitrag finde ich persönlich extremst langweilig, ich denke er landet irgendwo zwischen 15 und 20.

Und jetzt viel Spaß beim Gucken!

 

 

7.5.14 15:54, kommentieren

Eurovision Song Contest - schlimme Ausgabe

Heute wollen wir uns mal ein paar schlimmen Liedern vom Song Contest widmen.

Da wäre zum Beispiel das Lied 'Cheesecake' aus Weißrussland . Dazu fällt mir nur ein Wort ein: Gruselig. Kann mir nicht vorstellen, dass das Lied das Halbfinale überlebt. Andererseits: Man wird auch immer wieder überrascht.

Ebenfalls schrecklich finde ich das Lied 'Moustache' aus Frankreich. Da kriege ich höchstens selber einen Moustache vom Hören. Oder Ohrenkrebs.

'Mi Slowianie (We Are Slawic)' heißt der diesjährige Beitrag aus Polen. Kann dazu nur sagen: Mi Stimme gibt's nicht dafür.

Den Knaller jedoch schießen weder die drei Lieder noch das schlimme Lied aus Estland ab, nein. Mein Highlight auf der Negativ-Skala ist dieses Jahr Georgien. Unbedingt das Video anschauen! 

 

Keine Sorge, es gibt noch mehr schreckliche Lieder. Ihr müsst nur am 10. Mai einschalten (um auf Nummer sicher zu gehen, schaltet ihr am besten schon bei den Halbfinales ein).

Beim nächsten Mal werden dann die Rockbeiträge aus Italien und Finnland vorgestellt, da wird's dann wieder besser.

15.4.14 18:28, kommentieren

Eurovision Song Contest 2014 - 2. Teil

Eines meiner diesjährigen Eurovisions-Lieblingslieder kommt (wie schon im letzten Jahr) aus den Niederlanden. The Common Linnets singen das wunderschöne Calm After The Storm. Ich glaube leider nicht an einen Erfolg.
 
 
In eine etwas ähnliche Richtung geht der Songbeitrag aus Malta (Firelight mit Coming Home), der meiner Meinung nach auch zu den besseren Liedern gehört, auch wenn er mir nicht ganz so gut gegfällt wie der niederländische Beitrag. Trotzdem schön. Könnte jedoch von Nachteil sein, dass die Lieder in die gleiche Richtung gehen.
 

1 Kommentar 14.4.14 17:42, kommentieren

Eurovision Song Contest 2014

In vier Wochen ist es schon wieder soweit. Der Eurovision Song Contest findet in Dänemark statt. Kaum zu glauben, dass schon wieder ein Jahr rum ist. In unregelmäßigen Abständen versuche ich bis dahin hier das ein oder andere Lied vorzustellen.

Was dieses Jahr auffällt ist, dass doch realtiv viele Balladen am Start sind. Die schönste Ballade, wenn nicht vielleicht sogar das schönste Lied im Wettbewerb kommt - nicht nur meiner Meinung nach - aus Norwegen (Carl Espen 'Silent Storm'). Diesem Lied werden auch gute Gewinnerchancen ausgerechnet.

 
 
Auch aus Schweden kommt eine typische Grand Prix Ballade ('Undo'), die mir ja zu sehr nach Grand Prix klingt, die aber glaube ich trotzdem gute Chancen für eine Top10 Platzierung hat.
 
 

Eine wahre Grand Prix Hymne kommt aus Österreicht. Stimmgewaltig singt Conchita Wurst (!) 'Rise Like A Phoenix'. Ich glaube nur, dass es Dank der 'Performance' (mich stört ja der Name mehr als der Bart im Frauenkostüm) vielleicht nicht mal für das Finale reicht. Könnte mir vorstellen, dass nicht alle Zuschauer begeistert sein werden. Ich kann mir das Lied ja ganz gut in dem neuen James Bond Film vorstellen.

 
 
Beim nächsten Mal werde ich euch dann die Niederlande (eines meiner Favourites!) und Malta vorstellen.
 
Edit: Also irgendwie scheint das Einbetten bei Myblog immer noch nicht wieder zu funktionieren oder Firefox zeigt es mir nicht an. Hier die Links:
 
 
 

11.4.14 18:08, kommentieren

10 Dinge, die mich an diesem Internet schon länger völlig nerven

1. Ich finde es total nervig, dass man immer wieder im Internet hört: Wer hat dich denn gefragt!? Beispiel: Jemand schreibt etwas. Bei Facebook, in einem Forum, bei Twitter, einen Blogbeitrag, irgendwo halt. Öffentlich. Mehr oder minder. Leute reagieren. Mischen sich ein, kommentieren, was auch immer. Wenn einem das nicht passt, dann reagieren die Leute beleidigt. 'Wer hat dich denn gefragt?' 'Das verbiete ich mir.' 'Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten.' Ähm ja, ist klar. Möchte mal sehen wie ihr in einer geselligen Runde seid, ein Bierchen trinkt, euch unterhaltet und sobald euch was nicht passt, wird gesagt: 'Wer hat dich denn gefragt?' Ausdrücklich möchte ich betonen, dass ich es natürlich völlig ätzend finde, wenn jemand ungefragt Lebensratschläge gibt á la: 'Du musst dein Leben ändern!' Denn hier ist es so wie im richtigen Leben, sowas dürfen nur enge Freunde und nahestehende Verwandte. Ansonsten: Du kannst nicht was in den Raum werfen und dir dann nur die Rosinen rauspicken. Sonst werd halt Einsiedler.

2. Permanten öffentliche Liebesbekundungen.
Nein, ich bin bestimmt nicht neidisch oder eine frustrierte Single-Frau, aber wer es nötig hat, ständig im Internet zu erklären, wie toll die Freundin / der Freund / die Frau / der Schatz / die Lebensabschnittspartnerin / der Macker / der Kanarienvogel ist, der sollte es vielleicht der Person einfach mal unter vier Augen sagen. Klingt meistens noch glaubwürdiger. Frage mich ernsthaft wem man was beweisen will. Ist das irgendein Wettbewerb, den ich verpasst habe? Sollte ich jemals anfangen, permanent zu betonen, wie toll xyz ist, dann weiß derjenige sofort, dass da was nicht stimmen kann. Ich komme doch auch nicht nach 30 Jahren plötzlich mit Blumen nach Hause. Das heißt nicht, dass man nicht auch mal seinem Schatz danken kann. In besonderen Situationen, aus einem echten emotionalen Bedürfnis heraus, aber wer das einmal pro Woche so aufgesetzt tut... Sorry. Kann ich nicht ernstnehmen.
 
3. Ständig das selbstgekochte Essen fotografieren.
Klar, haben wir alle schon gemacht. Und man, wie finde ich es selber schön, andere mit selbstgekauftem Sushi eifersüchtig zu machen. Aber doch nicht STÄNDIG! Darüber reden ist übrigens genauso nervig. Der geneigte Leser denkt jetzt wahrscheinlich: Nur weil sie nicht kochen kann! Genau. Das ist es. Ihr habt mich ertappt!
 
4. Mimimimimi
Wir haben es alle schon getan. Gemeckert, geweint, geflucht. Bei Facebook, Twitter, sonst wo. Ich tue es ja auch gerade. Meckern, mich beweinen, weil ich dieses Internet manchmal nicht ertrage (ist halt wie im richtigen Leben auch von Menschen bevölkert, siehe dazu auch hier). Aber doch nicht permanent! Ich muss das lesen! Naja, gut, ich muss das nicht, aber das Internet ist nun mal ganz schön voll mit Mimimi. So schnell kann ich gar nicht wegklicken, wie Mimimi auftaucht. Wäre ich ein guter Freund oder eure Mutter würde ich sagen: 'Wechselt den Job, arbeitet statt zu twittern, geht zum Arzt, wenn ihr krank seid, twittert nicht, wenn ihr nicht schlafen könnt, usw.' Aber mir steht das nicht zu. Ich darf es aber denken, schließlich nervt ihr mich manchmal damit. Es gibt übrigens Menschen, die sind nicht nur permanent glücklich oder gut drauf oder haben keine Schicksalsschläge erlitten, die posten es einfach nur nicht permanent. D.h. jetzt nicht, dass man immer nur gute Laune verbreiten soll, um Gottes willen, ich will nicht nur Oberflächlichkeiten, aber so'n bisschen gemischt wäre schön. Bzw. lasst einfach das Selbstmitleid dabei ab und zu weg. Habe sonst das Gefühl ich müsste irgendwelche Sachen von mir preisgeben, die ich nicht preisgeben will, nur um im 'ich habe auch nicht immer nur Glück gehabt' - Wettbewerb bestehen zu können.
 
5. Jemand postet ein Video bei Facebook, Twitter, Whatsapp und man kriegt es 20 mal in die Timeline gespült. Super. Nicht. Dann beschweren sich alle, dass das passiert. Super. Nicht.
 
6. Immer hinter alles Nicht schreiben.
 
7. Akzeptiert es, wenn nicht jeder Internet-afin (schreibt man das so?) ist. Frau Merkel faselt was von Neuland (sie meinte das Internet) und alle reißen 10 Tage darüber Gags. Ja, mein Gott, die Frau ist etwas älter, ist das so schlimm, dass sie von Internet, Facebook, Twitter keine Ahnung hat? Schlimmer finde ich dieses permanente darauf rumgereite. Aber wenn man über die Schwächen anderer lachen kann, muss man nicht über seine eigenen nachdenken, wa? Muss man da deshalb TAGELANG diesen Gag machen? Dafür könnte ich sie schon wieder nicht wählen. Mein Gott, gibt Schlimmeres als vom Internet keine Ahnung zu haben. Zum Beispiel sich im Internet auskennen, aber ein soziales Arschloch zu sein.
 
8. Nom nom nom. Ischkönnt'kotzen wenn ich das lese. Fragt nicht. Ist einfach so.
 
9. Chatten bei Twitter nervt - manchmal. Und manchmal auch nicht. Manchesmal ist es sehr amüsant, manches mal könnte ich aber auch.... !%$§?/&%$"!
 
10. BENUTZT VERDAMMT NOCHMAL DAS ß!!!!!!!!!
 
(P.S.: Und morgen lese ich mir das ganze dann mal auf Rechtschreibfehler und Zeichensetzungsfehler in Ruhe durch)

25.3.14 20:14, kommentieren

'n YouTube Video

Da ich zurzeit aus Zeit- und Lustmangel alle angefangenen Blogbeiträge wieder lösche, heute einfach mal 'n Youtube-Video.

Second haben eine neue Platte, die ich total gerne im Auto höre. U.a. gefällt mir sehr das folgende Lied: 


 
Irgendwie geht das 'mal wieder' nicht.
Klickt hier!

4.2.14 11:13, kommentieren

Boykott-Aufruf

Als ich gestern auf dem Glühweinmarkt Weihnachtsmarkt war, trug sich folgende kuriose Begebenheit zu. Ich hatte zunächst Glühwein getrunken und ging mit dem 5 Euroschein bewaffnet auf Essenssuche, den ich zuvor als Wechselgeld wiederbekommen hatte. Mein Portemonnaie hatte ich nicht dabei, selbiges hatte ich in der Obhut vertrauenswürdiger Personen gelassen. Die Qual der Wahl, was ich denn essen wollte, fiel auf den Hot-Dog-Stand am Alten Markt. Da bin war ich treue Kundin und gestern sollte es mal wieder die leckere Currywurstpfanne sein. Nun war gestern Abend das Wetter gut, d.h. die Luft trocken, nicht zu kalt, ergo war es rappelvoll. Als ich nun endlich an der Reihe war, bestellte ich meine Currywurstpfanne, nahm diese entgegen, stellte sie vor mir ab und übergab den 5-Euroschein, den ich ein paar Minuten vorher am Glühwürmchenstand entgegengenommen hatte. Nun passierte folgendes:
 
Verkäuferin: Nein, den kann ich nicht entgegennehmen.
Ich: Wieso?
V.: Der ist kaputt. [Anm.: eine Ecke unten rechts war abgerissen worden, mir ist es nicht mal aufgefallen].
Ich: Na und?
V: Den kann ich nicht annehmen. Der ist nicht gültig.
Ich: Den habe ich gerade vor 10 Minuten am Glühwürmchenstand bekommen.
V: Den müssen sie ja nicht annehmen.
Ich: Und jetzt? Ich habe mein Portemonnaie da drüben bei meinem Freund! Ich kann ja nicht ahnen, dass Sie sich so anstellen.
V: Ich kann den nicht annehmen. Sie können den ja bei der Bank umtauschen, da bekommen sie einen neuen 5-Euroschein.
Ich: Dann gehen Sie doch zur Bank und tauschen den um! [Ich frage mich, was die sonst mit den Erträgen machen. In den Sparstrumpf stecken?]
V: Was kann ich dafür wenn Sie ungültige Scheine annehmen?
Ich (ironisch): Entschuldigen Sie bitte, dass ich mir 5-Euro-Scheine nicht so genau angucke wie sie.
V: Ich kann den 5-Euroschein nicht annehmen.
usw.usw.usw.
Ich irgendwann: SkmmaAl.
 
[Das ganze müsst' ihr euch jetzt noch so vorstellen, dass die gute Frau das ganze mir mit einem schlesischen Akzent* präsentierte und ich einfach immer lauter und wütender wurde.]
 
Ich habe die mittlerweile erkaltete Currywurstpfanne natürlich auf meiner Seite des Tresens stehen lassen, bin schnurstracks zum Glühwürmchenstand gegangen und dort habe ich, nachdem ich erzählt hatte was passiert war und unter schallendem Gelächter, einen neuen Schein bekommen.
 
Ich will ja nicht bestreiten, dass dieser Schein womöglich 'ungültig' ist. Und dass man bei größeren Scheinen auf dem Weihnachtsmarkt mal genauer hinsehen sollte, auch völlig in Ordnung. Aber wie man wegen 5 Euro sich so kundenunfreundlich zeigen kann, ist mir in der Servicewüste Deutschland kein Rätsel. Dachte sie wirklich ich renne durch die Menschenmenge, um mir mein Geld zu holen und ihr die 3 Euro zu geben, die die Currywurstpfanne kostet? Oder dachte sie sich: Egal, es findet sich schon ein Depp, der die halberkaltete Pfanne isst, statt anzustehen? Zum Glück gibt es auf dem Weihnachtsmarkt genug andere leckere Essenstände, wo ich dann, so wie gestern Abend, mein Geld lassen kann.
 
 
*(Klingt das jetzt eigentlich rassistisch? Also, das ist jetzt nicht rassistisch gemeint, ich will ja nur, dass ihr euch das Gespräch besser vorstellen könnt, aber nach dem Aufschrei um Wetten dass... trau ich mir ja nicht mal zu erzählen, dass ich Karneval schon mal als Chinesin gegangen bin und auch schon mal als Owomoyela.)
 

3 Kommentare 18.12.13 17:21, kommentieren


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